Als ausgebildete Konferenz- und Fachdolmetscherin stehe ich Ihnen zur Seite, wenn es darum geht, sprachliche Barrieren im Dialog zu überwinden. Gerne unterstütze ich Sie ebenfalls bei der Findung des richtigen Dolmetsch-Modus. Denn jede Situation ist unterschiedlich und um auf die entsprechenden Bedürfnisse der Gesprächspartner adäquat eingehen zu können, gibt es verschiedenen Arten des Dolmetschens.

Begleit- und Verhandlungsdolmetschen

Diese Art des Dolmetschen wird angewendet, wenn es gilt, zwischen zwei oder mehr Personen im kleinere Kreis zu vermitteln. Vor allem auf Geschäftsreisen, bei Verhandlungen oder auf Messen wird auf diese Weise gedolmetscht. Der Dolmetscher hört sich dabei die kurzen Textpassagen an, macht sich eventuell Notizen und überträgt dann das Gesagte am Stück in die andere Sprache. Dafür werden keine technischen Hilfsmittel benötigt. Es kann jedoch nur dieser Modus verwendet werden, wenn die zu dolmetschenden Personen in einem Gespräch miteinander sind.

Simultandolmetschen

Simultandolmetschen ist ein Teil des Konferenzdolmetschens. Dabei wird der Redner gedolmetscht, während er spricht. Damit ist es die Methode, die am wenigsten zeitaufwändig ist. Allerdings werden dafür grundsätzlich zwei Dolmetscher benötigt, die sich bei dieser Aufmerksamkeit fordernden Tätigkeit in regelmäßigen Abständen abwechseln. Zudem wird technisches Equipment (im Normalfall eine Dolmetschkabine pro Sprache, Mikrophone, Headsets,…) benötigt. Dementsprechend eignet sich das Simultandolmetschen nur für Konferenzen und größere Veranstaltungen, bei denen für mehrere Personen gedolmetscht werden soll. Gerne berate ich Sie in diesem Fall, ob der Aufwand von Nöten ist und welche Ausstattung organisiert werden sollte.

Flüsterdolmetschen

Um genau zu sein, ist Flüsterdolmetschen eine Abwandlung des Simultandolmetschens. Hier gibt es zwei Formen:

  • das einfache Flüsterdolmetschen und
  • das Dolmetschen mit einer Personenführungsanlage (PFA)

Diese Art des Dolmetschens findet ebenfalls gleichzeitig mit der Rede statt. Jedoch befindet sich der Dolmetscher hier nicht in einem geschützten Umfeld, seiner Dolmetschkabine, sondern im Raum. Dies erfordert noch höhere Konzentration, da es im Normalfall zu Ablenkungen durch Umgebungsgeräusche kommt. Auch hier sollten also zwei Dolmetscher engagiert werden. Beim einfachen Flüsterdolmetschen sitzt der Sprachmittler hinter der Person, die die Verdolmetschung benötigt und flüstert sie ihm ins Ohr. Dies ist, wie man sich sicher auch bildlich vorstellen kann, nur für eine bis maximal zwei Personen möglich.

Sollten mehr Personen eine Verdolmetschung benötigen, kann sich das Flüsterdolmetschen mit PFA als günstigste Variante herausstellen. Dabei flüstert der Dolmetscher in ein Mikrophon, während alle im Raum, die der Rede in einer anderen Sprache folgen möchten, einen Kopfhörer erhalten. Aufgrund der bereits erwähnten Umgebungsgeräusche bietet sich diese Dolmetschart jedoch für maximal zwei Sprachen an, weil sie die Dolmetscher sonst gegenseitig stören.

Sollten Sie eine Veranstaltung mit PFA in Deutschland planen, unterstütze ich Sie gerne bei der Findung des richtigen Partners für Konferenztechnik.

Konsekutivdolmetschen

Beim Konsekutivdolmetschen werden Reden im Anschluss an ihr Ende bzw. wenn sie sehr lange dauern in Abschnitten von bis zu zehn Minuten gedolmetscht. Damit dauert die Veranstaltung nahezu doppelt so lang (die Verdolmetschung ist im Regelfall etwas kürzer als das Original). Der Dolmetscher benötigt dabei kein Material außer einem Notizblock. Eingesetzt wird diese Art des Dolmetschens vor allem bei Festtags- und Tischreden.

Gerne berate ich Sie, welcher Dolmetsch-Modus für Ihre Veranstaltung angemessen ist! Profitieren Sie hierbei auch von meinem Netzwerk. Sollte ich Ihnen zu einem zweiten (oder auch mehr) Dolmetscher raten, arbeite ich auf Wunsch als beratender Dolmetscher, der den Einsatz der Sprachdienstleister organisiert und vor Ort koordiniert.